Generation Z(eitenwende)
Das Projekt „Generation Z(eitenwende)“ untersucht die außen- und sicherheitspolitischen Einstellungen junger Menschen in Deutschland. Mithilfe von Fokusgruppen analysieren wir gemeinsam mit Polis180 Wahrnehmungen zu globalen Krisen, Sicherheit, internationaler Zusammenarbeit und der Rolle Deutschlands und der EU, um evidenzbasierte Empfehlungen für Politik und Kommunikation zu entwickeln.
Übersicht
Mit dem Projekt „Generation Z(eitenwende)“ untersuchen wir gemeinsam mit Polis180 die außen- und sicherheitspolitischen Einstellungen junger Menschen in Deutschland vor dem Hintergrund aktueller geopolitischer Veränderungen. Angesichts der 2022 ausgerufenen Zeitenwende, zunehmender internationaler Konflikte und wachsender Debatten über Sicherheit, globale Partnerschaften und Deutschlands Rolle in der Welt stellt sich die Frage, wie insbesondere jüngere Generationen diese Entwicklungen wahrnehmen, bewerten und einordnen.
Das Projekt zielt darauf ab, besser zu verstehen, welche Bedrohungswahrnehmungen, Erwartungen und normativen Vorstellungen junge Menschen mit Blick auf Außen- und Sicherheitspolitik haben. Dabei steht insbesondere im Fokus, wie Fragen militärischer und nicht-militärischer Sicherheit, internationale Kooperation, europäische Integration sowie globale Machtverschiebungen von jungen Erwachsenen interpretiert werden und inwiefern sie sich durch politische Debatten angesprochen oder ausgeschlossen fühlen.
Ziel des Projektes ist es, basierend auf Fokusgruppen, zentrale Muster im außen- und sicherheitspolitischen Denken der jüngeren Generation herauszuarbeiten und daraus praxisnahe Empfehlungen für politische Institutionen und zivilgesellschaftliche Organisationen abzuleiten. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Frage, wie außenpolitische Themen verständlicher, zugänglicher und relevanter für junge Menschen kommuniziert werden können und wie Dialogformate gestaltet sein sollten, um ihre Perspektiven stärker in politische Entscheidungsprozesse einzubinden.
